Sprachnotruf

Produkt · Mikrofon · Eskalation

Ein Mikrofon am Bett. Es hört nur auf das eine Wort.

Das Gerät hat ein Mikrofon — aber es hört ausschließlich auf die Trigger-Phrase „Hilfe, Hilfe, Hilfe". Kein Audio wird übertragen, nichts wird extern verarbeitet. Nur wenn diese Phrase fällt, löst das Gerät einen automatisierten Voice-Bot-Anruf an den hinterlegten Notfallkontakt aus.

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Hört nur auf die Trigger-Phrase „Hilfe, Hilfe, Hilfe". Keine Audioübertragung.

Was das Mikrofon macht

Vorhanden. Eingegrenzt. Auf ein einziges Wort.

Ja, das Gerät hat ein Mikrofon — und zwar genau eines. Es ist nicht für einen Dauerempfang gedacht, sondern hört ausschließlich auf ein einzelnes, vorher trainiertes Wort. Damit ist klar definiert, was in der Wohnung passieren darf und was nicht.

Die Worterkennung läuft auf dem Gerät selbst. Es wird kein Audio aus der Wohnung übertragen, kein Gespräch mitgeschnitten, keine Stimme in der Cloud ausgewertet. Sobald das Trigger-Wort erkannt ist, geht ausschließlich eine kurze Benachrichtigung an die registrierten Angehörigen — nicht das Gesagte, nicht der Klang, kein Transkript.

Das ist der bewusste Gegenentwurf zu einem klassischen Sprachassistenten. Wohnwacht will nicht zuhören, sondern im Ausnahmefall reagieren — und das auch nur, wenn ein vorher festgelegtes Wort fällt.

Trigger-Phrase „Hilfe, Hilfe, Hilfe" lokal trainiert

Das Gerät erkennt ausschließlich die dreifach gesprochene Trigger-Phrase. Es interpretiert keine Sätze, keine Fragen, keine Kontextbedeutung — nur die wiederholte Phrase löst den Voice-Bot-Anruf aus.

Kein Audio-Transfer

Es wird kein Audio aus der Wohnung übertragen. Es gibt keinen Stream, keine Aufzeichnung des Gesagten, keine spätere Wiedergabe.

Verarbeitung auf dem Gerät

Die Erkennung läuft lokal auf der Hardware. Eine Internetverbindung wird erst nachgelagert gebraucht, um den Voice-Bot-Anruf auszulösen.

Was das Mikrofon NICHT macht

  • Kein Dauerhören, kein Mitschnitt — das Mikrofon reagiert nur auf die trainierte Trigger-Phrase.

  • Keine Transkripte, keine Stimmprofile, keine Sprachanalyse.

  • Keine Cloud-Verarbeitung der Stimme. Die Erkennung läuft auf dem Gerät, nicht auf einem Server.

  • Kein Verstehen von Sätzen. Das Gerät bewertet keine Bedeutung, sondern nur die trainierte Phrase.

  • Keine Aufzeichnung des Gesagten vor oder nach dem Trigger — kein Speicher für Audiosignale.

Wofür das Gerät gedacht ist

Wenn die Stimme noch da ist, aber der Knopf nicht.

Der Sprachnotruf ist für Situationen, in denen die unterstützte Person noch sprechen kann, aber den klassischen Notrufknopf nicht mehr zuverlässig erreicht: nach einem Sturz auf dem Weg zum Knopf, in einer plötzlichen Schwäche, im Halbschlaf, beim Aufstehen in der Nacht. Ein dreifach gesprochenes „Hilfe, Hilfe, Hilfe" genügt.

Das Gerät ersetzt weder einen Hausnotruf noch eine Pflegekraft. Es ist eine zusätzliche, ruhige Schicht genau für die Momente, in denen weder Knopf noch Armband eine Option sind — die Stimme aber noch funktioniert.

Das Gerät sortiert bewusst aus: Es ist nicht für Gespräche, nicht für Sprachsteuerung, nicht für Erinnerungen, nicht für Komfortfunktionen. Es reagiert auf ein einziges Wort, mehr nicht.

Wie die Eskalation abläuft

Fünf Phasen. Kein Live-Gespräch.

Vom gesprochenen Wort bis zum Voice-Bot-Anruf läuft eine festgelegte Reihenfolge — keine Phase erzeugt Lärm in der Wohnung, kein Live-Gespräch zwischen Senior und Kontakt.

Eskalationskette

Vom Trigger bis zur Eskalation bei Nichterreichen.

  1. 1

    Trigger erkannt

    Das Gerät erkennt die Trigger-Phrase „Hilfe, Hilfe, Hilfe" lokal auf dem Gerät — keine Audio-Übertragung, keine Cloud-Auswertung.

  2. 2

    Bestätigungsfenster

    Ein kurzes Zeitfenster zur Deaktivierung, falls die Phrase versehentlich ausgesprochen wurde. Eine bewusste Antwort ist ausreichend.

  3. 3

    Voice-Bot ruft an

    Das Gerät löst einen automatisierten Anruf über einen Voice-Bot an den hinterlegten Notfallkontakt aus. Der Voice-Bot teilt mit, dass ein Notruf ausgelöst wurde — kein Live-Gespräch zwischen Senior und Kontakt.

  4. 4

    Angehörige/r entscheidet

    Die angerufene Person entscheidet selbst über die nächsten Schritte: anrufen, vorbeifahren oder den Krankenwagen rufen.

  5. 5

    Eskalation bei Nichterreichen

    Wird der erste Kontakt nicht erreicht, geht der Anruf an einen zweiten Kontakt bzw. an den Notruf (112).

Was NICHT passiert

  • Kein Alarm-Sound in der Wohnung — die unterstützte Person hört keine Sirene.

  • Kein Live-Gespräch zwischen Senior und Notfallkontakt — der Angerufene entscheidet selbst.

  • Kein Versand des Gesagten an Dritte. Es wird weder das Wort noch der Klang übermittelt.

Für wen das gedacht ist

Alleinlebende, die ihre Stimme noch haben.

Sprachnotruf ist für Menschen, die noch selbst sprechen können — bei Sturz, bei plötzlicher Schwäche oder in einer Notlage am Bett — die aber nicht jedes Mal einen Knopf am Armband tragen oder eine stationäre Notrufzentrale auslösen wollen. Ein dreifach gesprochenes „Hilfe, Hilfe, Hilfe" reicht aus, um die nächsten Schritte einzuleiten.

Für erwachsene Kinder, die aus der Ferne Verantwortung tragen, ist das Gerät eine konkrete Lücke gegenüber dem reinen Schlaf-Monitoring: Es reagiert auch dann, wenn die Matte nichts Außergewöhnliches misst, die Person aber trotzdem Hilfe braucht.

Wer nicht sprechen kann oder will, wer einen klassischen Pflegedienst erreicht, oder wer lieber einen Knopf drücken möchte, ist mit diesem Gerät nicht bedient. Sprachnotruf ist eine spezifische Lösung für eine bestimmte Situation.

Datenschutz dieses Geräts

Trigger-Wort. Lokal. Sonst nichts.

Diese Aussage betrifft ausschließlich das Sprachnotruf-Gerät — im Gegensatz zum Schlaf-Monitoring, das ohne Mikrofon arbeitet. Sie ersetzt die allgemeine Datenschutzerklärung, die unter /datenschutz zu finden ist — beide Aussagen widersprechen sich nicht.

  • Das Gerät hat ein Mikrofon — eingegrenzt auf ein zuvor trainiertes Trigger-Wort.

  • Kein Audio-Transfer: kein Stream, keine Aufzeichnung, kein Mitschnitt des Gesagten.

  • Keine externe Verarbeitung der Stimme. Die Erkennung läuft auf dem Gerät, nicht in einer Cloud.

  • Keine Stimmprofile, keine Sprachanalyse, keine Transkripte.

  • Speicherung in der EU. Die Benachrichtigung wird innerhalb unserer Infrastruktur in der Europäischen Union versendet.

Konkrete Datenpunkte, Speicherorte und Löschfristen erhaltet ihr vor jeder Bestellung schriftlich — und auf Anfrage jederzeit unter wohnwacht@wohnwacht.com.

Tarif & Kontakt

Preisregel und Beratung liegen beim Hauptangebot.

Der monatliche Preis für Sprachnotruf (9,99 €/Mo) und der Bundle-Preis sind auf der Tarifseite verbindlich beschrieben. Hier duplizieren wir sie nicht — eine verbindliche Bestellung ist aktuell nur über persönlichen Kontakt möglich.

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